Bill Potts die Furcht vor dem Unbekannten

Ich bin seit langer Zeit Doctor Who Fan. Fast jeder der mich kennt weiß das.  Wobei… was ist “lange Zeit” bei Doctor Who? Eigentlich bin ich relativ spät Fan geworden wenn man bedenkt wie lange es die Serie bereits gibt.

Doctor Who wurde zum ersten Mal am 23. November 1963 ausgestrahlt. Die erste Folge hieß An Unearthly Child und gehörte zu einer aus vier Teilen bestehenden Geschichte. Im Laufe der nächsten Jahre wurden bis 1989 insgesamt 700 Episoden der Serie in 26 Staffeln ausgestrahlt. Seit März 2005 werden auf BBC neue Staffeln gesendet, die auf den Ereignissen der klassischen Serie aufbauen. Bisher gibt es von der neuen Serie 126 Folgen in neun Staffeln (plus diverse Specials). Quelle: Wikipedia

Wie eine Serie mit einer Figur solange bestehen kann? Das ist relativ einfach. Der Doctor kann sich regenerieren wenn er tödlich verletzt wird. Dadurch kann man den Darsteller austauschen. Das ist übrigens auch das wiederkehrende Highlight der Serie. Der Spannungsbogen wird immer dementsprechend aufgebaut bevor es zur Regeneration kommt und die Fans rätseln bereits Monate vorher, wer denn der/die neue Hauptfigur wird.

Jetzt aber zum wesentlichen meines Beitrags. Jeder Doctor hat eine Begleiterin. Einen Menschen, der ihn begleitet bei seinen Abenteuern. In dieser Staffel ist es Bill Potts. Ich habe diesmal etwas länger gebraucht um aufzuholen und die Episoden zu schauen. Ich war misstrauisch und habe mich etwas “gefürchtet” vor der neuen Begleiterin. Denn gerade der menschliche Part an der Seite des Doctors ist einfach total wichtig für mich.

Nach durchgucken der Staffel kann ich nun sagen…  Bill Potts ist super! Rose wird immer meine liebste Begleiterin sein aber Bill ist so herrlich normal und natürlich. Ich liebe Sie einfach! Jetzt erst fällt mir etwas auf in der Serie, was mich vorher nie gestört hat. Jeder Begleiter oder jede Begleiterin war immer so furchtlos. Unnatürlich furchtlos.

Da zeigt der Doctor unbekannte Planeten, Wurmlöcher, Außerirdische etc. Es ist lebensgefährlich, unbekannte Welten… aber alle Begleiter waren immer so “Geilo wo geht’s los?”. Hat mich nie gestört. Bis jetzt. Bill hat Angst. Sie fürchtet sich vor dem was Sie erwartet. Sie fürchtet sich vor dem Unbekannten, vor den Außerirdischen und Wurmlöchern. Sie hat Angst. Das in keiner übertriebenen Art. Sie sieht unbekannte Welten und ist vorsichtig und fürchtet sich. Die normalste Reaktion eines Menschen wenn dieser auf etwas ihm völlig unbekanntes trifft.

Kein Badass der jeden scheiss mitmacht. Kein Kicking Ass ab der ersten Sekunde. Das Natürlich haben wir Angst vor dem Unbekannten. Wir fürchten um unser Leben und sind durchaus auch vorsichtig.

Das macht Sie einfach so herrlich sympathisch und toll. Bill ist so ehrlich. Sie weint, sie lacht, sie verzweifelt. Mit dieser Begleiterin hat sich auch der Doctor verändert. Er zeigt mehr Emotionen als bisher. Ich war oft zu Tränen gerührt und habe auch hier und da mal ein Tränchen verdrückt für diese junge Frau.

Angst ist natürlich. Wir haben alle Angst wenn wir ins Unbekannte gehen. Das Unbekannte lehrt uns fürchten. Sei es ein neuer Job, eine neue Lebenssituation. Selbst bei Essen was wir nicht kennen sind wir vorsichtig.

Bill zeigt einfach das man stark sein kann auch wenn man sich mal fürchtet. Ihr könnt auch Angst haben und trotzdem stark sein. Jeder kann das.

Liebe Grüße, Eure

Mel Signatur

Advertisements

Neuanfang

Dieser Beitrag steht unter dem Zeichen “Neuanfang” oder aber auch “a new Chapter”.

Zunächst habe ich alle meine uralt Beiträge verschwinden lassen. Weg, fott damit, schausn! Ich wollte wieder bloggen und das nicht mit dem Gefühl “OMG schau wie lange du nicht mehr geschrieben und deinen Blog vernachlässigt hast”. Nach einer so langen Pause, musste ich einfach mal aufräumen und die Altlasten loswerden.

Irgendwie hielt ich es einmal für eine großartige Idee, meine verschiedenen Interessen in verschiedene Blogs zu packen. Dann hatte ich mal mehr Bock auf das eine Thema, dann mal wieder mehr auf das andere. Das war dann irgendwie alles nur so halb und nicht ganz und am Ende Stress. Mein privater Blog setzte mich unter Druck, weil ich nie Zeit hatte was zu schreiben. Mein Foto Blog erinnerte mich daran wie wenig Zeit ich habe zu fotografieren. Mein Kosmetik Blog versetzte mich in einen unglaublichen Stress, weil ich immer den Eindruck hatte ich müsste mit den anderen mithalten und ständig und andauernd was posten. Neue Kollektionen, Limited Editions, immer dasselbe nur anders geschrieben. Es stresste mich. Darauf hab ich keinen Bock mehr. Ich habe beschlossen das ich nun alles einstampfe und nur noch dieser Blog bestehen bleibt. Kein Stress mehr, schreiben über was man will und nicht darüber nachdenken ob der Beitrag über den zuletzt gekauften Nagellack schon seit 1 Woche in den Entwürfen steht.

Ich lese auch gern Blogs, versteht mich nicht falsch. Vor allen Dingen Kosmetik Blogs verfolge ich gern und aufmerksam. Mir selber ist das in der Form zu stressig. PR Samples, Reichweite, Likes…. scheiss drauf. Ich schreibe wieder was ich will.

Ich interessiere mich nämlich nicht nur für Kosmetik. Habt Ihr gewusst das ich auch gerne lese? Oder eine sich stetig anhäufende Steam Bibliothek habe? Wusstet ihr das ich Katzen mag? Das ich leidenschaftlich gern Duplo esse? Ne wusstet ihr nicht?

Demnächst werde ich mich einfach über alles auslassen was mir in den Sinn kommt. Das kann jeden Tag sein oder jede Woche oder weniger oder was auch immer. Ich will keinen Stress mehr haben hier etwas schreiben zu müssen. Ich will das bloggen mal wieder genießen. Wünscht mir Glück.

Eure